Drücke „Enter”, um zum Inhalt zu springen.

Editorial: Dem deutschen Gesundheitswesen fehlt ein echter Richtungsstreit

Admin 0
  • Gastbeitrag von Frank Stratmann in LinkedIn
    veröffentlicht am 27. Juni 2022
Logo der Serie
Frank Stratmann

Gibt es eigentlich ein echtes Ringen darum, wohin es mit dem deutschen Gesundheitswesen gehen soll? Skepsis im Gewand der Kritik wird zunehmend als störend empfunden, weil sie bei der freundlichen Selbstversicherung, es ginge steil bergauf, zu irritieren scheint. Das verhindert den echten Richtungsstreit, der nötig wäre, die Gesundheitskultur gesamtgesellschaftlich anzugehen.

Letzte Woche reichte ein Blick in die sozialen Netzwerke, um sich erinnert zu fühlen. Dem deutschen Gesundheitswesen fehlt es an einem echten Richtungsstreit.

Social Health Networking

Beim Hauptstadtkongress, den ich viele Jahre besucht und in diesem Jahr aus Gründen von der heimatlichen Terrasse aus beobachtet habe, hatten die meisten Teilnehmer die Zeit Ihres Lebens nach Corona. Das zumindest strahlten die sich selbstverstärkenden Postings aus, die mir einen Schlüssellocheffekt erlaubten.

Als wir 2014 im Team mit dem alten Kongressbüro erstmals eine offizielle Social-Media-Strategie für den Hauptstadtkongress umsetzten, spielten Bilder von Menschen, die auf Dächern und Schiffen feierten, keine Rolle. Der größte Kongress seiner Art erwacht mithilfe der sozialen Medien zum dezentralen Event mit einem Hauch von Festival-Charakter.

Im Mittelpunkt des Sichtbaren, das die Zunft aus selbst ernannten oder auch zufälligen Influencern munter streute, stand das Bemühen, die kooperativen Eigenschaften aller Beteiligten als für sich stehenden Wert zu betonen. Auffällig dabei ist, dass es diejenigen Multiplikatoren sind, die sich auf das Digitale in Gesundheitsfragen konzentrieren und deshalb die mediale Verlängerung immer schon besser verstanden haben. Sie fahren keine Kampagne, sondern verbreiten einen deutlichen Überhang an fröhlicher Stimmung auf Instagram, Twitter, Facebook und auch hier auf Linkedin. Das ist gut so. Danke, dass ich entlang eurer Profile teilhaben durfte.

Aber ist das ein belastbarer Kulturwandel in der Branche, der richtungsweisend ist oder repräsentiert das Umfeld des Hauptstadtkongresses gar nicht die Gesundheitsbranche als Ganzes? Auch in den Sessions und auf der Hauptbühne tut man sehr freundlich, um sich das eigene Weltbild nicht streitig zu machen? Deshalb sei der Hinweis erlaubt, dass sich auch Gegenstimmen in sozialen Netzwerken zu Wort gemeldet haben. Deren Pointe: Sie provozieren das Berliner Kapitol mit Verweisen auf den als Hungerspiele empfundenen Alltag einer Basis in Arztpraxis und Klinik. Ihr feiert euch und wir arbeiten, klingt es in solchen Wortmeldungen.

Erwartungen an die Politik

Dann wären da noch die Erwartungen an den Bundesgesundheitsminister, seine Rolle über die Pandemie hinaus schnellstmöglich ernst zu nehmen. Sie werde freundlich zwischen den Feierlichkeiten vorgetragen. Auf Twitter trendet seit Wochen die Forderung nach »Lauterbach Rücktritt sofort«, was aber mit der Sommerwelle des Virus wieder etwas weniger geworden ist.

Unter den politisch interessierten Gesundheitsakteuren breitet sich eine andere Welle aus. Die der Enttäuschung in Richtung Karl Lauterbach. Doch einen Richtungsstreit kann ich auch hier nicht erkennen. Die Erwartungen, herangetragen an einzelne Persönlichkeiten des Politikvertriebs und in Folge des Bedürfnisses nach Orientierung wirken auf mich seit Langem überfordernd und deshalb langweilig. Die Sehnsucht nach Galionsfiguren, die alles regeln, überfordert die meisten. Am letzten Donnerstag stand in der ZEIT über erschöpfte Politiker:

»Politiker sollen authentisch sein, das Land nüchtern durch Krisen steuern und dabei so emotional agieren, dass die Leute verstehen, was auf dem Spiel steht. Der Politiker soll also er selbst sein und zugleich ein anderer.«

Für mich wäre ein Richtungsstreit eine konstruktive Auseinandersetzung nicht nur zwischen einzelnen politischen Persönlichkeiten und Lagern, sondern zwischen konstruktiv streitenden Ideeninseln, die sich im Wettbewerb um Lösungen ein echtes Wettrennen liefern. Damit meine ich nicht Formate, wie den nächsten Start-up-Pitch oder ein gesponsortes Panel auf dem Hauptstadtkongress. Auch nicht den nächsten Herausgeber-Band zu Themen, die meistens gar nicht tief genug in den Diskurs eingebracht werden. Ich meine eine auf gesamtgesellschaftliche Ebene gehobene Suche nach dem neuen Paradigma für Gesundheitskultur, das die Branche nicht allein mit sich ausmachen will.

Vielleicht habe ich etwas übersehen? Dann freue ich mich auf Kommentare ganz unten. Ich vermute allerdings, so ganz falsch liege ich nicht und womöglich liegt das am Gesundheitssystem oder am Gesundheitswesen selbst. Gehen wir der Sache mal nach.

Systemkritik geht anders

Wir alle lesen täglich die Begriffe Gesundheitswesen oder Gesundheitssystem. Persönlich fehlt mir auch nach zwanzig Jahren noch die Anschauung, was diese Begriffe eigentlich sagen wollen. Die Begriffe sind Allgemeinplätze. Mehr nicht. Es gehört eine gehörige Portion Abstraktionsleistung dazu, in diesen politischen und juristisch gefärbten Begriffen eine einfache Logik zu erkennen; geschweige denn den Menschen.

Dem Wesen nach ist das Gesundheitssystem eher ein organisatorisch Ganzes, das sich der Kompensation von Krankheit widmet. Denn der Begriff Gesundheitswesen zielt natürlich auf das System, in dem Versorgung um medizinisch veranlasste Begegnungen herum organisiert wird. Der Gesundheitsmarkt als Ganzes ist unübersehbar größer, womit ich jetzt schon zu dem Schluss kommen darf, dass wir es beim Gesundheitswesen und beim Gesundheitssystem mit einer Art ordnungspolitischen Verwaltungszone zu tun haben. Mehr nicht.

Hier hat sich der Mensch einen rechtlichen Rahmen gegeben und gemäß seiner Vorgabe darf er sich einfinden und zurechtfinden. Und zwar vorwiegend dann, wenn er sich in Krankheit geworfen sieht oder arbeitsrechtlich durch Ausstellen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) um Absolution bitten muss. Mit Gesundheit hat das allenfalls im Sinne der Wiederherstellung der selbigen etwas zu tun. Manchmal bleibt nur, den Lebensstandard erträglich zu halten. Die homöopathischen Dosen an Prävention, die dieses System kennt, rechtfertigen das Abheben auf den Begriff Gesundheit auch nicht.

Zudem passiert Gesundheit. Immer dann, wenn wir morgens aufstehen, gesund gegessen haben oder uns spontan von lebensbedrohlichen Krankheiten wie dem Männerschnupfen geheilt sehen. Schon Friedrich Nietzsche (1844-1900) wusste: »Gesundheit ist dasjenige Maß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen«. Der Leser dieses Beitrags mag für sich definieren, was »wesentlich« individuell bedeuten kann. Wichtig ist anzuerkennen, dass der Mensch sich ein System gegeben hat, um Krankheiten öffentlich-rechtlich zu begegnen. Im Sinne der Menschen. Aber auch im Sinne der Leistungsfähigkeit eines Landes. Dass sich der Staat in Gesundheitsfragen einmischt, ist ein eher junges Phänomen der letzten 200 Jahre und hat nicht nur etwas damit zu tun, die Freiheit des Einzelnen (frei von Krankheit) zu gewährleisten. Und zum Ende seiner Ära wirkt das Gesundheitswesen primär sich selbst verpflichtet, worüber wir gleich noch sprechen werden.

Gesundheit passiert! So heißt dieser Newsletter. Nachdem ich seit 2017 darüber ausführlich nachgedacht habe und die Coronapandemie eine intellektuelle Neuausrichtung meines Selbst eingefordert hatte, werde ich jetzt verstärkt hier schreiben. Übrigens, auch drüben auf XING News als Insider. Zurück zum Thema.

Skepsis am Gesundheitssystem?

Somit hätte wir die Verhältnisse, in denen wir Krankheit begegnen und Gesundheit gelingen darf, holzschnittartig geklärt. Tatsächlich passiert Gesundheit zunächst einmal und meistens ganz von allein. Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper und die Evolution hat den Menschen nicht nur mit Bewusstsein ausgestattet, sondern mit dem natürlichen Vermögen, sich selbst wiederherzustellen. Auch die Medizin weiß um die große Bedeutung der Kräfte von Selbstheilung. Wo das nicht gelingt, sollen medizinische Errungenschaften der Behäbigkeit der Natur auf die Sprünge helfen. Diese Hilfe benötigt Organisation mithilfe eines Systems.

Das ideale System gibt es nicht

Wollte man idealistisch herangehen, könnte man auf eine Definition von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling zurückgreifen. Schelling definierte System als eine vollständige Menge an Ereignissen oder Tatsachen, die alle notwendig durch ein Prinzip verbunden sind. Ein organisches Ganzes, indem sich alles wechselseitig trägt und unterstützt und das in sich zusammen stimmt.

Also doch ein organisches Wesen? Wer dieses Ideal anwendet, verzweifelt sofort mit Blick auf das Gesundheitssystem oder bleibt weiter bei Schelling. Und welches Prinzip würde sich unser nationales Gesundheitssystem geben und wird sich daran noch orientiert?

Denn als Gegenbegriff zu System erkennt Schelling als Vertreter des Deutschen Idealismus die Skepsis. Skeptiker leugnen jede Annahme, es gäbe überhaupt eine solch widerspruchslose, sich selbst tragende Ordnung (Kaube, 2021). Damit wäre sie immanent. Und womöglich stimmt das auch. Denn Skepsis ist eine besondere Form der Kritik, die nicht nur bewertet, sondern vor allem Fragen aufwirft. Werden diese Fragen systemseitig aufgegriffen und beantwortet, darf ein System sich das Vermögen zuschreiben, fortschrittlich zu sein. Aus sich selbst heraus – durch systemische Einsicht, wenn man so will – neigen Systeme eher zur Stabilität oder gar zur Verkrustung. Die Störung ist das, was Systeme veranlasst, Instabilität kreativ ausgleichen zu wollen. Meistens wird es danach besser oder wie wir heute sagen: Die Widerstandsfähigkeit eines Systems nimmt zu. Es wird resilienter. Womit wir auf den Richtungsstreit zurückkommen.

Vor der Coronapandemie waren Gesundheitssysteme meist damit beschäftigt, sich finanziell stabil zu halten. Das sind sie noch. Immer deutlicher sticht hervor, dass Gesundheitseinrichtungen wie Arztpraxis oder Krankenhaus aus sich heraus selten eigenverantwortlich kreativ werden können. Sie erfahren Störungen, die meistens innovativ, selten fortschrittlich sind oder sogar kulturell überfordern. Hinzu kommen exogene Stressfaktoren wie die sich verändernden Bedürfnisse der digitalen Gesellschaft. Auch international tut sich einiges. Längst liegt die Frage auf dem Tisch, wer demnächst die datengestützten Szenarien im Gesundheitsgeschehen bestimmt. Sind es die großen Tech-Konzerne oder die Institutionen des Gesundheitswesens? Dr. Nina Buschek stellt die Frage hier ganz unverblümt: Soll Apple die elektronische Patientenakte bauen?

Vom Gesundheitssystem zur Gesundheitsgesellschaft

Jetzt mag man meinem Vortrag hier unterstellen, unvollständig zu sein. Eine solche Gegenrede lasse ich gern in den Kommentaren zu, erlaube mir nur jetzt schon zu bemerken, dass ich beim Thema Richtungsstreit nicht meine, ob und in welchem Umfang wir digitalisieren. Dieser Richtungsstreit ist vorbei.

Wie oben bereits angemerkt, passiert Gesundheit zunächst einmal und mir geht es darum, ob wir mutig genug werden, beim Richtungsstreit weniger die Institutionen und mehr den Menschen in den Blick zu nehmen. Verharren wir weiter im Standesdünkel und beim Machterhalt oder trauen wir uns etwas? Wer eine Woche lang aufmerksam die Warnungen und Mahnungen einzelner Gruppen von Gesundheitsakteuren recherchiert und liest, der erkennt, was ich meine. Niemand besitzt den Mut, den Diskurs in sich verändernden Gesundheitsmärkten in Richtung der Bedeutung einer echten Gesundheitsgesellschaft weiterzudenken.

Die Gesundheitsgesellschaft ist keine Utopie, sondern setzt sich zum Ziel, neue Kriterien zu beschreiben, die deutlich über den Zustand des Gesundheitssystems hinausreichen.

Wenn sich die Sinngesellschaft heute psychisch, ökonomisch und kulturell um den Sinn gruppiert, wie die alte Arbeitsgesellschaft um die Lohnarbeit (Precht, 2022), dann vermisse ich berechtigterweise den Richtungsstreit darum, welche Rolle Gesundheit und seine Erhaltung künftig einnehmen sollten. Ein gesamtgesellschaftlicher Diskurs, der in der Lage ist, Gesundheitsthemen leidenschaftlich in Richtung der Sinngesellschaft zu verschieben, beginnt jetzt.

  • Warum diskutiert die Branche munter die eigenen Arbeitsbedingungen, erkennt aber die heilsamen Aspekte von New Work nicht an?
  • Warum hören wir immer häufiger, dass nicht Technologie, sondern der Mensch der Treiber für den Wandel ist, erkennen aber kaum an, dass die Branche gemeinsam mit einer breiten Riege an Interesseninhabern daran arbeiten will?
  • Warum höre ich nichts von Konzepten, die »Sprechende Medizin« möglichst früh und andernorts verankern möchte, als erst nach der Diagnose in einer beliebigen Gesundheitseinrichtung?
  • Warum wird die Bedeutung einer datengestützten Kommunikation nicht mit den echten Erfahrungen am Point Of Care kombiniert und anerkannt?
  • Warum jammert die Branche über den schleichenden Tod ärztlicher Tätigkeit, anstatt das Arztsein zu erneuern?

Fünf von hunderten Fragen, die man formulieren könnte und die das Potenzial hätte, das Schlachten heiliger Kühe zu provozieren.

Ich trage bewusst dick auf, weil der fehlende Richtungsstreit seinen eigenen Diskurs braucht und bei aller Freundschaft und Wertschätzung lösen wir das nicht, in dem wir uns freundlich bestätigen oder behaupten, daran würde schon gearbeitet. Wird es nicht. Nicht in der Konsequenz, die es braucht. Vergleichbar mit der ökologischen Transformation wird auf Zwänge verwiesen, Abhängigkeiten manifestiert, alte Kohlekraftwerke des Gesundheitswesens werden angeschaltet und ideologische Debatten bemüht.

Die finanzielle Bereicherung am Anachronismus ist unerträglich.

Fazit

»Freundlich-Sein ist nicht dasselbe wie Freundlich-Tun«, schreibt der Philosoph Martin Seel. Natürlich gehört das Freundlich-Tun manchmal auch zum Freundlich-Sein. Zum Beispiel, wenn sich Etikette empfiehlt, um die Menschenwürde zu respektieren. Das darf jedoch nie schräg anmuten, weil ansonsten der Eindruck der Heuchelei entstehen könnte (Seel, 2012). Außerdem ist »Freundlich-Tun«, um die Wahrheit so lange wie möglich zu verschweigen und wichtige Entscheidungen hinauszuzögern, kein guter Ratgeber in unserer Situation.

Im Diskurs sich verändernder Gesundheitsmärkte kann man nicht überall Freundlichkeit erwarten. Ich wünsche mir einen Richtungsstreit, der wertschätzend geführt wird und nicht nur freundlich tut. Dazu gehört für mich die unbequeme und manchmal auch unfreundliche Störung des Systems durch sorgfältig vorgetragene Skepsis, ob das Gesundheitssystem überhaupt noch in der Lage ist, aus sich selbst heraus die Richtung vorzugeben. Skepsis und daraus entstehende Kritik mit gültiger Argumentation richtet sich nicht nur als Bewertung an die Zustände, sondern enthält immer auch eine Frage. Wo ist der Richtungsstreit? Die Skepsis mahnt zu größerer Perspektive, die sich aktuell am Abgrund zwischen Digitalisierung und traditioneller Leistungserbringung nicht mehr erkennen lässt. Denn das ist noch nicht der Richtungsstreit, den wir in den nächsten Jahren dringend brauchen, um – mit Blick auf und Orientierung am Menschen – das Paradigma einer neuen Gesundheitskultur zu verhandeln.

Literaturnotiz

  • Kaube, J., Arnold, F. & Verlag, A. (2021). Hegels Welt. Argon Verlag.
  • Precht, R. D. (2022). Freiheit für alle: Das Ende der Arbeit wie wir sie kannten (Originalausgabe Aufl.). Goldmann Verlag.
  • Seel, M. (2012). 111 Tugenden, 111 Laster: Eine philosophische Revue (3. Auflage). Fischer Verlag.

Ihr Zeitgeschenk

Diese und vor allem Ihre ganz persönlichen Gedanken zu unterschiedlichen Herausforderungen im Gesundheitsmarkt diskutiere ich gern mit Ihnen in einer gemeinsamen Reflexion. Dazu habe ich Ihnen ein Zeitgeschenk in meinem Kalender hinterlegt. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen. Kontaktaufnahme und Anfragen nehme ich herzlich gern über diesen Weg und jeden anderen Weg entgegen.

Gesundheit passiert!

Mein Newsletter Gesundheit passiert! folgt dem Gedanken, dass es ein allgemeines und ein spezielles Gesundheitsgeschehen gibt. Was wir ständig vergessen ist, dass Gesundheit ein evolutionäres Konzept ist. Medizin und Pflege, Digitalisierung und Medialisierung treten erst hinzu, wenn wir präventiv oder kurativ handeln oder dabei um Hilfe bitten. Egal, ob analog oder digital.

Denken ohne Geländer

Mit meinen Texten versuche ich mich in der schriftlichen Auslegung meiner eigenen Überlegungen und folge dabei Hannah Arendt. Nicht nur beim Denken ohne Geländer, sondern in dem Umstand, dass wenn andere Menschen verstehen, im selben Sinne, wie ich verstanden habe – dann gibt mir das eine Befriedigung, wie ein Heimatgefühl.

Fehler im Text?

Dieser und jeder andere Text bei Gesundheit passiert! wird von mir persönlich verfasst. Trotz mehrmaligem Intendieren, Variieren und Reduzieren des Textes, schleichen sich gelegentlich Störgeräusche ein, die trotz Korrektorat kaum zu vermeiden sind, wenn man allein an einem Text arbeitet. Ich bitte die Leser höflich um Nachsicht.