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Innsbrucker Forscher legen Erkenntnisse zu Langzeitfolgen einer COVID-19 Infektion vor

Alfred Kuczera 0

In einer prospektiven Studie hat ein Team der Innsbrucker Univiversitätsklinik für Innere Medizin II (Leitung: Prof. Dr. Günter Weiss) erstmals die Langzeitfolgen von COVID-19 an stationär versorgten PatientInnen untersucht. Sechs Wochen nach Entlassung reichen die Beobachtungen von leichten bis mittelgradigen Atemwegs-Symptomen bis hin zu anhaltenden Auffälligkeiten des Lungengewebes. Die StudienleiterInnen betonen die Notwendigkeit einer strukturierten Nachsorge bei schwer Erkrankten.

Teilnehmer der Studie waren 86 PatientInnen – 70 Prozent Männer – zwischen 50 und 70 Jahren, die aufgrund ihrer Infektion mit SARS-CoV-2 an der Uniklinik Innsbruck, im Krankenhaus Zams und im Reha-Zentrum Münster in klinisch-therapeutischer Behandlung waren. Die ProbandInnen waren im Schnitt übergewichtig bis adipös, 44 Prozent waren vormals RaucherInnen, und – wie international bereits beobachtet – ein wesentlicher Teil der StudienteilnehmerInnen hatte kardiovaskuläre Vorerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes oder Hypercholesterinämie.

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