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Corona-Pandemie bedroht Versorgung mit Blutprodukten

Alfred Kuczera 0

Wenn nicht ausreichend Blutprodukte vorhanden sind, kann das die Versorgung etwa von Unfallopfern oder Menschen, die an Blutbildungsstörungen oder Tumorerkrankungen leiden, gefährden. Die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) ruft deshalb zur regelmäßigen Blutspende auf. Nach Ansicht der Fachgesellschaft gilt in Zeiten der Coronavirus-Krise einmal mehr.

Blutprodukte haben mitunter eine geringe Haltbarkeit. Während Erythrozyten-Konzentrate bis zu 42 Tage gelagert werden können, verfallen Thrombozyten-Konzentrate schon vier bis fünf Tage nach der Blutspende. „Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass wir die Lager regelmäßig mit neuen Blutspenden auffüllen können, um den Bedarf zu decken“, erläutert Prof. Dr. Hermann Eichler, 1. Vorsitzender der DGTI und Direktor des Instituts für Klinische Hämostaseologie und Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum des Saarlandes.

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