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Fünf wissenschaftliche Perspektiven bei der Corona-Forschung

Alfred Kuczera 0

An der Jacobs University Bremen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen zu den Auswirkungen der Coronavirus-Bedrohung. „Wir wollen einen Beitrag leisten zum besseren Verständnis des Virus und zu seiner erfolgreichen Bekämpfung. Dabei ist es uns wichtig, Lehren für die Zukunft zu ziehen“, sagt Prof. Thomas Auf der Heyde, Provost an der internationalen Universität.

So forscht die Arbeitsgruppe des Biochemikers und Zellbiologen Prof. Dr. Sebastian Springer gemeinsam mit der Arbeitsgruppe von Dr. Charlotte Uetrecht am Heinrich-Pette-Institut (Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie) in Hamburg an einer Immunantwort gegen das Virus. Befällt es eine menschliche Zelle, dann binden Fragmente der viralen Proteine (Peptide) an zelluläre Proteine (Rezeptoren), die dann dem Immunsystem Auskunft über die Virusinfektion geben. So kann die Zerstörung der virusbefallenen Zelle eingeleitet werden. Will man die Immunantwort verstehen, muss man wissen, welche Peptide an die Rezeptoren binden. Zu diesem Zweck sind in der Arbeitsgruppe Springer besonders stabile Versionen der Rezeptoren hergestellt worden. Diese neuartige Methode wurde erst in den letzten Monaten entwickelt und kommt jetzt erstmals zum Einsatz.

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