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KI unterstützt Ärzte bei Ersteinschätzung von Corona-Notfallpatienten

Alfred Kuczera 0

Trifft ein Notfallpatient mit Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion in einer Klinik ein, ist die Einschätzung, ob es sich tatsächlich um eine Covid-19-Infektion handelt, für den weiteren Behandlungsverlauf essentiell. Dabei könnte in Zukunft Künstlicher Intelligenz (KI) eine wesentliche Rolle zukommen: Sie soll Mediziner bei der Ersteinschätzung der vorliegenden Erkrankung unterstützen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts erforschen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm und der Technischen Hochschule Ulm (THU), inwiefern sich mit Hilfe von KI und Röntgenaufnahmen der Lunge Aussagen über eine vorliegende Coronavirus-Infektion treffen lassen. „Unser Ziel ist es, die Künstliche Intelligenz so zu trainieren, dass sie feststellen kann, ob die Patientin oder der Patient an einer Lungeninfektion leidet, ob es sich dabei um Covid-19 handelt und falls ja, wie schwer die Infektion ist und welcher Teil der Lunge befallen ist“, erklärt Prof. Dr. Meinrad Beer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Ulm. „Röntgenaufnahmen bieten bei der Versorgung von Lungeninfektionen wie Covid-19 große Vorteile. Sie sind schneller als die meisten anderen Verfahren, flexibel einsetzbar und nur mit einer geringen Strahlenexposition verbunden. Die Bildanalyse mittels KI wird diese Vorteile noch weiter verstärken zum Wohl unserer Patientinnen und Patienten“, so Prof. Beer weiter.

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