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Telemonitoring bald Teil der Routineversorgung bei Herzinsuffizienz?

Alfred Kuczera 0

Fernüberwachung des Drucks in der Lungenarterie und Betreuung durch spezialisierte Pflegekräfte könnte Todesfälle und Krankenhausaufenthalte bei Herzinsuffizienz verhindern helfen. Das hat die von der Würzburger Kardiologin Prof. Dr. Christiane Angermann geleitete Registerstudie MEMS-HF erstmals in Europa gezeigt. Das gerätebasierte Telemonitoring des Pulmonalisdrucks mit dem CardioMEMS (TM) HF System zeigte sich als sicher und erfolgreich. Nun prüft das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg, ob dieses System in Deutschland in die Regelversorgung integriert werden soll.

Fast vier Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer Herzinsuffizienz. Die Ursachen sind komplex. Die Lebenserwartung nimmt stetig zu und akute kardiovaskuläre Erkrankungen werden immer häufiger überlebt – nicht selten mit einer Herzinsuffizienz als Langzeitfolge. Hinzu kommen zahlreiche weitere Erkrankungen sowie gravierende Einschränkungen der Lebensqualität. Diese Volkskrankheit stellt sowohl für die Betroffenen als auch für das Gesundheitssystem eine enorme Belastung dar.

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