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Transparente OP-Maske soll herkömmliche Versionen ersetzen

Alfred Kuczera 0

Dreilagige Gesichtsmasken lassen Emotionen nur schwer entschlüsseln, die Stimme wird gedämpft. Und es gibt Menschen, bei denen die Gesichtsmaske die Kommunikation zusätzlich erschwert: Kinder, ältere Menschen und Schwerhörige zum Beispiel. Nun steht die erste vollständig transparente Chirurgenmaske kurz vor der industriellen Fertigung.

Entwickelt wurde das Produkt von Forschern der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und ihren Kollegen des EssentialTech Center (EPFL), vor allem mit dem Ziel, die Beziehung zwischen Pflegepersonal und Patienten zu verbessern. Das Ergebnis ist eine Membran aus einem speziell für diese Anwendung entwickelten Polymer. „Wir können derartige feine Membranen mit einer Porengrösse von etwa 100 Nanometern mittels so genanntem Elektrospinnen herstellen”, erklärt Empa-Forscher Giuseppino Fortunato. Die Anordnung der Fasern sorgt für winzige Zwischenräume, die zwar Luft durchlassen, Viren und Bakterien aber zurückhalten.

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