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Nahezu virenfrei atmen trotz Mangel an Schutzmasken?

Alfred Kuczera 0

„Als Anästhesist und Intensivmediziner behandele ich stetig Patienten auf der Intensivstation, die um ihr Leben kämpfen – manche versterben. Oft versterben die Patienten, die mehrfach bei uns waren und viele Vorerkrankungen hatten, oder die, bei denen einfach die Lebensreserven nicht ausreichten, um z. B. Infektion oder Sepsis zu überstehen. Dies war schon immer so und man hat im Laufe des Arztdaseins den Umgang damit gelernt“, berichtet Chefarzt Dr. med. Ludger Kämmerling.

Aber jetzt ist alles anders. „Als ich letzte Woche eine Veröffentlichung über die ‚gefallenen Kollegen‘ mit einer Auflistung von 260 Namen las, da habe ich geschluckt. Die meisten zwischen 60-70 Jahren, auch ganz junge, oft Hausärzte, HNO, Intensivmediziner, Ärzte wie auch Schwestern und Pfleger. Als ‚Held der Gesundheit‘ fühle mich bedroht. Spürbar ist die Bedrohung auch in meiner Familie, meinem Kollegenkreis, unter den Pflegekräften – bei all denen, für die ich Verantwortung habe und gerne trage. Die Bedrohung ist nicht vorrangig das ‚Corona Virus‘. Die wirkliche Bedrohung ist der fehlende Schutz!“

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