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BMG zeichnet Blockchain Vorschläge aus

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Während der Bitcoin-Blase war die Blockchain-Technologie in aller Munde. Während Kryptowährungsspekulanten nun ihre Wunden lecken, ist die Technologie aber keineswegs vom Bildschirm verschwunden. Da es sich bei Blockchain im Prinzip nur um eine verteilte Datenbank-Technologie mit gewissen Sicherheitsmechanismen handelt, ist sie keineswegs nur für Bit- und andere Coins einsetzbar, sondern hat eine Reihe interessanter Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen, darunter dem Gesundheitswesen.

Die Idee ist nicht neu. Schon 2016 schrieb das Office of the National Coordinator for Health IT (ONC) in den USA einen ganz ähnlichen Ideenwettbewerb aus wie Minister Jens Spahn es im vergangenen November tat. Während bei ersterem vor allem der Einsatz von Blockchain-Lösungen in der Verwaltung von Patientendaten ein beliebtes Konzept war, war dieser Einsatzfall vom BMG ausdrücklich vom Wettbewerb ausgeschlossen. Dennoch wurden 142 Projektskizzen, deutlich mehr als erwartet, eingereicht.

Im Vorfeld des Wettbewerbs wurden 20 dieser 142 Projektskizzen anhand von Bewertungskriterien wie Relevanz für das Gesundheitswesen, Umsetzbarkeit und methodische Qualität zur Präsentation auf der Zukunftswerkstatt selektiert. Eine fünfköpfige Jury darunter auch die KKC-Expertin Dr. Czeschik) wählte anhand von Bewertungskriterien wie Relevanz für das Gesundheitswesen, Umsetzbarkeit und methodische Qualität die drei besten Vorschläge aus.

Die Sieger mit einem Preisgeld von 15.000 Euro: Irina Hardt und Dr. Christian Sigler mit ihrem Projekt e-BtM (Optimierung von Prozessen im Management von Betäubungsmitteln. Zweiter wurde dPaCoS von Tobias Fertig und Andreas Schütz für das Management von Einverständniserklärungen (nicht nur) zur Verarbeitung von genetischen Daten. Den dritten Platz schließlich machte das Projekt der blockchainbasierten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen von Prof. Volker Nürnberg und Stephanie Widmaier.

Minister Spahn betonte in seiner Abschlussrede, dass dieser Wettbewerb den Start von Blockchain-Anwendungen im Gesundheitswesen einleitet. Weitere Ausschreibungen und Zukunftswerkstätten sind zu erwarten.

 

www.serapion.de/gesunde-blockchains

www.bundesgesundheitsministerium.de/blockchain.html

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