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Kurzinterview mit dem neuen KKC-Präsidenten Manfred Kindler:

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Herr Kindler, was hat Sie bewogen, für das Amt des KKC-Präsidenten zu kandidieren?

Als altes Gründungsmitglied bin ich erst vor drei Jahren wieder auf das Krankenhaus-Kommunikations-Centrum aufmerksam geworden. Unser Gesundheitswesen macht zurzeit in allen Bereichen gravierende Umbrüche durch. Bei meiner langjährigen Tätigkeit in der Entwicklungshilfe habe ich in anderen Ländern viele Erfahrungen im Projekt- und Changemanagement sammeln können. Das KKC ist durch sein Profil bestens dafür geeignet, neue Ideen zur Problemlösung beizusteuern, indem man die vielen Akteure dazu bringt, einfach mal über den Tellerrand zu schauen und sich durch Brückenbauen zu vernetzen.

Was sind die wichtigsten Aufgaben in Ihrer neuen Funktion?

In den letzten zwei Jahren ist das KKC an Mitgliedern und Tätigkeitsfeldern stark gewachsen. Hier gilt es zunächst einmal durch Reorganisation, Aufgaben­verteilungen und Teambildung Stabilität und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Dafür wurden bereits die Strukturen des KKC im Beirat und der Geschäftsstelle verstärkt. Neue Mitglieder, Kooperationen und Allianzen sorgen zudem für eine Vertiefung der verfügbaren Kompetenzen im Gesundheitswesen.

Welche neuen Schwerpunkte werden in den nächsten Jahren dazukommen?

Wir werden unsere Kontakte mit politischen Gremien und Kostenträgern intensivieren, um zeitnah auf unerwünschte Nebenwirkungen von staatlichen Eingriffen aufmerksam zu machen. Durch Gespräche mit den Kostenträgern erhoffen wir uns eine bessere Finanzierung von wichtigen Maßnahmen in der Fortbildung und Vernetzung von Ressourcen. Die immer wichtiger werdende Nachwuchsgewinnung in unseren Gremien und Arbeitsgruppen soll durch stärkere Zusammenarbeit mit Hochschulen gesichert werden. Aber auch die Betreuung unserer Mitglieder und Förderpartner darf nicht zu kurz kommen.

Da haben Sie ja ein anspruchsvolles Programm vor sich. Wir wünschen Ihnen dazu viel Erfolg, Herr Kindler.

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