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Positive Nebenwirkungen: Mobile IT im Gesundheitswesen

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Ingramm

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Mobile IT-Lösungen machen auch vor den Krankenhäusern nicht Halt. Zum Glück, denn die mobile Visite am Krankenbett erleichtert die Krankenhausabläufe ebenso zunehmend wie die Onlineverfügbarkeit von Patientendaten an jedem Ort zu jeder Zeit. Und das ist längst nicht alles. Talk about Values beleuchtet, was uns in Sachen Mobility im Gesundheitswesen in den nächsten Jahren erwartet und mit welchen positiven Nebenwirkungen wir rechnen können.

Es ist der rasanten Verbreitung von Smartphones und Tablets sowie deren App-Anwendungen geschuldet, dass die mobile IT nicht nur im Privatbereich boomt. Auch im Gesundheitswesen gehen immer mehr Ärzte und Krankenhäuser dazu über, die Daten ihrer Patienten schnell und zeitnah mobil zu erfassen und aufrufen. Sogar das Sterben der stationären PCs in den Krankenhäusern wird bereits prognostiziert. Doch bis es soweit ist, müssen vor allem technische, organisatorische und wirtschaftliche Fragen beantwortet werden: Ist die notwendige Netzinfrastruktur vorhanden? Welches Betriebssystem für mobile Devices eignet sich am besten? Welche Mobile Device Management- und Zugriffsmanagement-Tools sind erforderlich? Und welche Datenschutz- und Datensicherungsaspekte sowie Auswirkungen des Medizinproduktegesetzes müssen beachtet werden? Sind diese Fragen geklärt, dann sind mobile IT-Produkte im medizinischen Umfeld ein echter Gewinn.

Verbesserte Patientenversorgung und Entlastung des Personals

Krankenhäuser profitieren von zuverlässigen mobilen Systemen hauptsächlich in Form einer deutlich verbesserten Patientenversorgung. Denn stehen den Ärzten und dem Pflegepersonal dank mobiler Geräte alle relevanten Patientendaten unmittelbar am Krankenbett zur Verfügung, spart dies erheblich Zeit und damit Kosten – was wiederum der Qualität der Patientenversorgung zu Gute kommt. Genutzt werden dazu im Klinikumfeld vor allem Notebooks mit einer ausgereiften Hard- und Software – auch, weil es noch zu wenige Anwendungen auf den Smartphone- und Tablet-Einsatz ausrichtet sind. Klassische Notebooks verfügen außerdem meist über leistungsfähigeren CPUs, um umfangreichen Daten wie z. B. digitale Röntgenbilder zu speichern.

Sicherheit im Fokus

Laut einer Studie der amerikanischen Marktforscher von IDC (International Data Corporation) ist für 54 Prozent der Befragten „Sicherheit“ das wichtigste Attribut mobiler Geräte im Gesundheitsbereich. Entscheidend ist, dass gespeicherte Patientendaten weder auf Servern noch auf Endgeräten gefährdet sind – und auch der Datentransfer zwischen den Geräten darf zu keinem Zeitpunkt angreifbar sein. Hersteller wie Intel entwickeln schon seit längerem Schutztechniken für Server und mobile Endgeräte, die ihre Stärken besonders im Klinikumfeld voll ausspielen und z. B. die Infektion der Endgeräte durch Schadsoftware erschweren. Um Daten sicher und störungsfrei zu ver- und entschlüsseln, hat Intel mit Advanced Encryption Standard New Instructions eine Technik entwickelt, die Dateien mit Hilfe des bislang als unknackbar geltenden AES-Algorithmus codiert. Bei Verlust oder Diebstahl des mobilen Endgerätes sperrt Intels Anti-Theft-Technik automatisch den Zugang zum Gerät, in dem der Computer unverzüglich außer Betrieb gesetzt und für Diebe somit nutzlos gemacht wird. Wird der gestohlene Computer wieder aufgefunden, kann die Nutzbarkeit der Daten in kurzer Zeit vollständig wiederhergestellt werden.

Netzwerk-Lösungen zur Effizienzsteigerung

Cisco verfolgt dagegen eine andere Strategie: Deren Vision von Connected Health soll auf verschiedenen Ebenen realisiert werden: individuell zwischen Patient und Arzt, institutionell zwischen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie organisatorisch zwischen Verbänden und Krankenkassen. Ein konvergentes Netzwerk für Daten, Sprache (Voice over IP), Video und Mobilität reduziert dabei die Komplexität und ermöglicht deutliche Effizienzsteigerungen. Die erzielbaren Verbesserungen durch die Vernetzung aller Beteiligten im Gesundheitswesen reichen dabei weit über reine Kosteneinsparungen hinaus.

Optimiert werden auch:

  • die Transparenz von Teilabläufen eines Genesungsprozesses
  • die Reduktion von Behandlungsfehlern aufgrund fehlender Informationen •die Unterstützung der Abläufe in der Behandlung, der Pflege und der Rehabilitation

Der schnelle elektronische Austausch unterschiedlicher, medizinischer Daten macht die Gesundheitssysteme effizienter, flexibler und erleichtert die Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Mobile IT für mobile Arbeitsplätze

Auch im Klinikumfeld ist zunehmende Flexibilität gefragt. Mobile Geräte ermöglichen den schnellen, reibungslosen Wechsel des Arbeitsplatzes innerhalb eines Krankenhauses. Mitarbeiter finden beim Wechsel des Rechners sofort nach dem Login ihre gewohnte Arbeitsumgebung und den aktuellsten Stand ihrer Arbeit vor.

Geleistet werden kann das durch die Desktop-Virtualisierung, z. B. von VMwaredie den Angestellten von überall Zugriff auf ihre Daten ermöglicht. Das Betriebssystem der Clients sowie die Anwendungen laufen dabei auf Servern im Rechenzentrum der Klinik, wo jedem Mitarbeiter ein virtueller Arbeitsplatzrechner zugeordnet ist.

Neben mobilen Endgeräten und der Desktop-Virtualisierung gibt es inzwischen noch zahlreiche weitere Techniken, die den Klinikalltag effizienter machen. Dazu gehören beispielsweise Unified Communications, ein flächendeckendes Funknetz oder Softwareverteilungslösungen für mobile Apps. Spielen all diese Komponenten zusammen, kann sich das Klinikpersonal zukünftig auch bei einer hohen Arbeitsbelastung besser auf das Wesentliche konzentrieren – eine Entwicklung mit vielen positiven Nebenwirkungen für das Wohl der Patienten.

Das Healthcare-Team bei Ingram Micro, ist Ihr Ansprechpartner für technischen Lösungen, die in Verwaltung, Infrastruktur, Betrachtung, Diagnostik und Telemedizin eingesetzt werden.

 

healthcare@ingrammicro.de Tel: 089/4208-1970

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