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KKC-Team auf dem Prüfstand

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Neunzehn Mal in drei Tagen standen Entwickler, Hersteller und Dienstleister mit ihren innovativen Produkten dem virtuellen KKC-Prüfstand der MEDICA 2014 dem Sachverständigen Manfred Kindler Rede und Antwort. Am letzten Tag befand sich die Leitung des KKC selbst in einer Prüfsituation.

Fünf kritische Journalisten befragten in einer halbstündigen Presserunde drei Vertreter des KKC: den Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates, Dr. Jürgen Knipps, den Vizepräsidenten Manfred Kindler und den Geschäftsführer Lothar Wienböker, moderiert von der Journalistin Jutta Witzel. Den Reigen eröffnet Dr. Wolf Zimmermann von der Zeitschrift KTM Krankenhaus Technik & Management mit der Frage, wie denn das KKC im Jahre 2025 aussehen möchte und ob schon Nachwuchs heranwächst.

Geschäftsführer Wienböker ist sich sicher, dass auch in zehn Jahren noch ein großer Bedarf an der Kommunikation zwischen den Gewerken im Gesundheitswesen besteht. Beiratssprecher Dr. Knipps verweist auf seine beiden Söhne, die jetzt schon in seine Fußstapfen treten.

Der Herausgeber des Radiologieforum Magazins Guido Gebhardt fragt nach den Vorteilen des KKC für seine Vereinsmitglieder, speziell auf der MEDICA.

Präsidiumsmitglied Kindler klärt auf, dass der KKC kein Verein im klassischen Sinne ist, sondern sich eher als Plattform für alle Institutionen des Gesundheitssektors versteht. Dies ermöglicht den Mitgliedern „einen Blick über den Tellerrand“ und einen Gedankenaustausch auf dem jährlichen MEDICA-Stand. Durch die Vernetzung der jeweiligen Vereinsressourcen untereinander reduziert der KKC die bisherige Nabelschau der einzelnen Mitgliedsorganisationen.

Die TÜV-Media-Produktmanagerin Cindy Bouchagiar ist zuständig für die Redaktion der Zeitschrift mt – Medizintechnik und konfrontiert das KKC-Team mit einem Kritikpunkt. Sie wünscht sich mehr Kontakte der Standbesucher zu den KKC-Ausstellern und empfiehlt zwischen den Vorträgen häufigere Hinweise auf die Angebote der ausstellenden KKC-Partner.

Lothar Wienböker erläutert daraufhin die Strategie der alteingesessenen KKC-Partner, ihre Kunden und Mitglieder im Vorfeld gezielt zu den Vorträgen auf dem KKC-Stand einzuladen.

Der freie Journalist Michael Reiter fragt nach den eigentlichen Zielgruppen des KKC. Sind es die Verbände oder eher deren Mitglieder, die Endkunden in den Krankenhäusern sozusagen?

Manfred Kindler deklariert die Gesundheitswirtschaft als gemeinsamen Nenner, wie es sich auch schon im breiten Spektrum des Wissenschaftlichen Beirats widerspiegelt. Ziel ist die Schaffung einer kritischen Masse an Betroffenen des Systems, um in der politischen Ebene mitreden zu können. Dr. Knipps verweist auf sein Ziel von 100.000 Adressaten über die KKC-Mitglieder, um in Berlin überhaupt Gehör zu finden.

Michael Reiter setzt mit der Frage nach, warum denn der KKC dann keine branchenbezogenen Schienen anbietet, um die jeweilige Zielgruppe direkt ansprechen zu können.

Der Geschäftsführer widerspricht mit dem Argument, dass gerade diese Spezialisierung der Besucher durch die Offenen Expertenrunden des KKC durchbrochen werden soll – Stichwort Berufsgruppenübergreifende Kommunikation.

Mirjam Bauer vom Healthcare-IT Media-Portal möchte etwas mehr über die erreichten Ergebnisse der letzten 15 Jahre und die zukünftige Planung erfahren.

Der KKC e.V., so Wienböker, hat mittlerweile viele Brücken zwischen den Anbietern und Anwendern gebaut. Der Verein startete anfangs mit ein paar Tischen, heutzutage bietet er eine große Plattform für die Vertreter der Medizin- und Krankenhaustechnik, der Materialwirtschaft, der Controller, der IT-Entwickler, des Pflegedienstes, der Klinikleiter, des Fachhandels und der Kundendienste.

Guido Gebhardt interessiert sich für die Informationskanäle des KKC, um seine unterschiedlichen Adressaten zu erreichen.

Wienböker verweist auf die Fachzeitschrift KrankenhausTechnik Management, dem KKC-Verbandsorgan, und den KKC-Newsletter, der über alle Verbände an deren Mitglieder verteilt werden soll. KKC wird sich stärker an weiteren Veranstaltungen beteiligen wie dem Deutschen Pflegetag, die CONHIT Berlin, dem Controllertag in Potsdam und dem Hauptstadtkongress Berlin.

Dr.  Zimmermann möchte gerne die Meinung des KKC zur neuen MEDICA-Terminplanung mit dem Messestart an einem Montag wissen.

Der Geschäftsführer erläutert die zugrundeliegende Problematik und ist zuversichtlich, dass sein Team auch dieses Experiment bewältigen wird.

Michael Reiter fragt nach der KKC-Strategie zur Nationalen Qualitätsoffensive.

Lothar Wienböker ist eher skeptisch hinsichtlich der Wirkung dieser Aktion. Sein Kollege Kindler freut sich darüber, dass der KKC keine eigenen Lösungen erarbeiten muss, sondern sich auf die Aufgabe konzentrieren kann, die Herausforderungen transparent zu kommunizieren, kontroverse Diskussionen anzuregen, Lösungsideen zu sammeln und wichtige Entscheidungsträger zu sensibilisieren. Abschließend erläutert Dr. Knipps die wichtige Rolle des KKC-Beirats als Garant für eine unabhängige Arbeit in Förderprojekten und kündigt für die nächste MEDICA die ersten Ergebnisse an.

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Highlights der Pressekonferenz in Videosequenzen: Hier klicken

Die komplette Pressekonferenz in als Video: Hier klicken

Interview mit den Aktivisten als Video: Hier klicken

 

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