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Fachwelt unterstützt innovatives Kinder-MRT-Projekt

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140630_Kinder_MRTDer KKC hatte Dr. Martina Klein von der Klinikum Dortmund gGmbH auf seinen MEDICA-Stand eingeladen, um das Projekt Kinder-MRT vorzustellen. Dies ist ein eindeutiges Signal, welche hohe Priorität diesem Projekt von der Fachwelt eingeräumt wird.

Das Video mit Dr. Martina Klein im Gespräch mit zwei Mitgliedern des KKC von dem Consultingunternehmen mehrPerspektiven können Sie in diesem Link anschauen: hier klicken

Martina Klein, Heidrun Wehmeyer und Jutta Witzel haben entdeckt, dass ihnen allen am Herzen liegt, durch Beratung und Coaching die Kommunikation zwischen jugendlichen und erwachsenen Patienten und Mitarbeitern im Krankenhaus sowie interdisziplinäre und interkulturelle Zusammenarbeit in der Gesundheitsindustrie zu fördern.

Das Kinder-MRT ist ein in Europa einzigartiges Pilotprojekt, weil es die MRT-Diagnostik bei Kindern grundlegend neu ausrichtet: Kinder und Jugendliche üben die geplante MRT-Untersuchung vorab in einem Modellgerät in Begleitung einer Kinderpsychologin. Damit wird ihnen die Angst vor der tatsächlichen Untersuchung genommen. Bei der Untersuchung selbst wird eine lärmreduzierte Technik verwendet (Umwandlung der lauten Geräusche in ein leises Grundrauschen in Gesprächslautstärke). Zudem werden der MRT-Raum sowie das Gerät durch Projektionen in eine szenisch gestaltete Erlebniswelt getaucht, die das Kind selbst aussuchen kann. Das Projekt wird durch eine wissenschaftliche klinisch-radiologische Studie in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf begleitet.

Die Unterstützung durch die Fachwelt demonstriert beispielsweise die Spende über 10.000 Euro des Fachverbands Krankenhaustechnik. Dieser Verband hatte die Verbindung zu KKC hergestellt, um dem Projekt eine noch breitere fachliche Öffentlichkeit zu ermöglichen.

Inzwischen steht die komplette Summe von 1,8 Millionen Euro für das Kinder-MRT zur Verfügung. Einen erheblichen Beitrag leistete das Land Nordrhein-Westfalen: Am 12. Dezember 2014 überreichte die Landesministerin für Gesundheit von Nordrhein-Westfalen Barbara Steffens einen Förderbescheid über 550.000 Euro. Überzeugt hatte das Landesministerium insbesondere die breite Unterstützung: Gespendet haben Privatpersonen von 2 Euro bis 100.000 Euro, kommunale und private Unternehmen, die Insassen der Justizvollzugsanstalt Schwerte und Persönlichkeiten wie Jürgen Klopp. Das zeigt, wie stark das Projekt quer durch die Gesellschaft befürwortet und betont die wichtige Verbindung zwischen bürgerschaftlichem Engagement, Kommune und Land. Spenden werden noch für den Simulationsraum, zur Vorbereitung der kleinen Patienten auf die eigentliche MRT-Untersuchung benötigt.

 

Weitere Informationen:

www.klinikumdo.de/kinderMRT

martina.klein@klinikumdo.de

Artikel in der mt medizintechnik 05/14, S. 184 ff.

 

Spendenkonto:

Klinikum Dortmund gGmbH

Sparkasse Dortmund

BIC DORTDE33XXX

IBAN DE08440501990001237799

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