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KKC bei der Nationalen Strategiekonferenz „Innovationen in der Medizintechnik“

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Das KKC-Motto auf der diesjährigen MEDICA wird lauten: „Innovation auf dem Prüfstand“. Nachdem fast jedes Produkt im Gesundheitswesen mit dem Schlagwort „innovativ“ belegt wird, möchte der KKC den Produzenten und Dienstleistern hinsichtlich der Alltagstauglichkeit und dem Verbesserungspotential kritisch auf den Zahn fühlen.

Da passte es gut, das am 22. Mai im dbb Forum Berlin von drei Bundesministerien die Nationale Strategiekonferenz „Innovationen in der Medizintechnik“ veranstaltet wurde. Etwa 150 ausgewählte Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Ärzteschaft, Kliniken, Selbstverwaltung, Kostenträgern, Regierungsbehörden und Dienstleistern befaßten sich in sechs parallel laufenden Arbeitsgruppen mit der Zielsetzung, den Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb der Medizintechnik zu stärken und dabei die Patientenversorgung zu verbessern. In den letzten sechs Jahren förderte das BMWi etwa 1.700 Forschungsprojekte mit 225 Mio. Euro. Zum Aufbau von Industrie-in-Klinik-Plattformen stehen bis 2018 30 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Am gleichen Tag ging die neue Informationsplattform medizintechnologie.de ans Netz. Die Plattform soll künftig alle wichtigen Informationen zum Innovationssystem Medizintechnik bündeln, einen Überblick über Forschung, Förderung und Regulation erleichtern und so den Akteuren der Branche sowie der interessierten Öffentlichkeit den Zugang den Datenbanken erleichtern.

Nach der Begrüßung durch Dr. Georg Schütte, dem Staatsekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung startete eine einstündige Podiumsdiskussion mit seinen Kollegen vom Ministerium für Gesundheit und vom Ministerium für Wirtschaft und Energie auf der einen Seite und dem Versorgungsforscher Prof. Hoffmann von der Uni Greifswald, Dr. Kai Kück vom Drägerwerk und Dr. Frank Verheyen von der Techniker Krankenkasse auf der anderen Seite.

Manfred_KindlerNach der Mittagspause ging es dann an die Arbeit. KKC-Vorstandsmitglied Manfred Kindler vertrat als einziger Vertreter das deutsche Krankenhauswesen in der Arbeitsgruppe 3 „Digitalisierung der Medizintechnik-Industrie“. Etwa 30 weitere Teilnehmer lauschten den Impulsreferaten aus der Sicht eines Großkonzerns (Siemens AG) und eines mittelständischen Unternehmens (HEITEC AG) sowie in der zweiten Session zur Datensicherheit in der Telemedizin (Telekom Healthcare Solutions). In professioneller Manier ging es dann mit Metaplan-Technik an die Ausarbeitung von Empfehlungen für die Verantwortlichen in der Politik.

Die fünf anderen Arbeitsgruppen befaßten sich mit neuen Formaten der Innovationsförderung, klinischen Studien und deren Finanzierung, datengestützten Analysen der Versorgungssituation, Potenzialen von Medizinprodukteregistern und der zukünftigen Entwicklung des Endoprothesenregisters.

Die zum Teil in ihrer Klarheit und Prägnanz beeindruckenden Ergebnisse wurden dann gegen Abend von den Gruppensprechern im Plenum vorgetragen.

Auf der MEDICA 2014 werden die drei Ressorts der Ministerien wieder mit einem gemeinsamen Stand vertreten sein.

Das KKC wird sich aktiv an diesen Innovationsaktionen beteiligen und sucht nun intensiv Partner für gemeinsame Förderprojekte.

Interessenten wenden sich bitte an. m.kindler@kkc.info

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